Erwerbsnebenkosten beim Immobilienkauf

Wie? Das kommt noch on Top.

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Erwerbsnebenkosten: Nicht ganz ohne

Immobilien als Kapitalanlage sind eine gute Sache. Klar. Neben den Erwerbskosten, kommen aber noch einige andere Kosten auf dich zu: die Erwerbsnebenkosten. Und die solltest du bei deiner Rechnung fĂŒr deinen Finanzierungsbedarf nicht unter den Tisch fallen lassen. Vergisst du sie, musst du entweder deine Finanzierung nachtrĂ€glich aufstocken oder irgendwie an das Geld kommen.

Mit Hilfe eines Erwerbsnebenkosten-Rechners, hast du ziemlich schnell einen Überblick ĂŒber das, was auf dich zukommt. Hat dir der Rechner eine Summe ausgespuckt, kannst du damit weiterarbeiten und einfacher abschĂ€tzen, wie viel du davon mit eigenen Mitteln abdecken kannst – und ĂŒber welche Summe du einen Kredit aufnehmen musst. Dabei ist gut zu wissen: Je höher dein Eigenkapitalanteil ist, desto bessere Konditionen bekommst du.

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Übrigens: Vermietest du deine Wohnung oder dein Haus, kannst du einen Teil der Erwerbsnebenkosten abschreiben. Ein genauer Blick auf die Erwerbs- und Erwerbsnebenkosten lohnt sich also. Warum genau? ErklĂ€ren wir dir auch in unserem Podcast „Immobilien einfach machen“.

Erwerbskosten vs. Erwerbsnebenkosten

Möchtest du eine Immobilie kaufen, ist es keine Frage, dass du den vereinbarten Kaufpreis zahlst. Zu den Anschaffungs- bzw. Erwerbskosten gehört aber noch einiges mehr.

Hast du ein GrundstĂŒck gekauft und möchtest darauf bauen, kommt nicht nur der Kaufpreis fĂŒr das GrundstĂŒck auf dich zu, sondern auch alle Kosten, die mit dem Bau zu tun haben. Also, sowas wie:

  • Erschließungskosten fĂŒr Strom, Wasser, Internet

  • GebĂŒhren fĂŒr Genehmigungen

  • Kosten fĂŒr die Bodenuntersuchungen

  • Gutachten-GebĂŒhren

  • Kosten fĂŒr das Baumaterial

  • Löhne

  • Abrisskosten

  • Kosten fĂŒr Bauschuttbeseitigung

  • Kosten fĂŒr Außenanlagen wie Garten, Terrasse, Carport

Aber: Kannst du einen Teil des Hauses selbst bauen, reduziert sich der Anteil der Lohnkosten. Das ist doch auch was.

Renovierungs-, Modernisierungs- und Sanierungskosten kannst du auch zu den Erwerbskosten rechnen. Eine Immobilie mit undichtem Dach, einer veralteten Heizung oder einfach eine abgerockte Bude, werden sich nur schwer vermieten lassen. Kosten fĂŒr ein neues Bad oder eine neue EinbaukĂŒche rechnest du also am besten gleich dazu.

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Möchtest du deine Wohnung nicht vermieten, sondern selbst einziehen, dann gehören die Umzugskosten ĂŒbrigens auch noch zu den Erwerbskosten.

OK, das ist schon mal eine ganz ordentliche Kostenliste allein fĂŒr das Objekt, oder? Damit ist es allerdings noch nicht getan. Sorry! On Top kommen jetzt nĂ€mlich noch die Erwerbsnebenkosten. Das sind dann die Kosten, die fĂŒr das ganze Drumherum anfallen. Damit es jetzt aber nicht zu langweilig wird, gibt es noch eine Unterscheidung in direkte und indirekte Erwerbsnebenkosten. Aber keine Sorge: ist einfacher, als es klingt.

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Erwerbsnebenkosten: direkte und indirekte

Bei den Erwerbsnebenkosten halten wir es kurz und anschaulich:

Direkte & indirekte Erwerbsnebenkosten
Direkte ErwerbsnebenkostenIndirekte Erwerbsnebenkosten
--------------------
Grunderwerbsteuer (3,5 % - 6,5 % des Kaufpreises – je nach Bundesland)Bestellung der Grundpfandrechte durch Notar:in
MaklercourtageEintragung der Grundpfandrechte durch das Grundbuchamt
Grundbuch (Eigentumsumschreibung)Eintragung der Auflassungsvormerkung ins Grundbuch
Notarkosten fĂŒr BeurkundungBereitstellungszinsen
Bauzeitzinsen
Zwischenfinanzierungszinsen
BearbeitungsgebĂŒhren der Bank

Die direkten Erwerbsnebenkosten hĂ€ngen direkt mit dem Kauf zusammen. Irgendwie logisch. Vermietest du die Immobilie, kannst du sie bei der nĂ€chsten SteuererklĂ€rung abschreiben. Die indirekten Erwerbsnebenkosten haben dagegen alle mit der Finanzierung zu tun. Übrigens kannst du dir mit unserem Rechner ganz easy anhand deiner konkreten Zahlen einen ersten Überlick verschaffen. 👇

Erwerbs- & Erwerbsnebenkosten: Check! Und was jetzt?

Hast du alle Erwerbs- und Erwerbsnebenkosten durch den Rechner gejagt, kannst du davon dein Eigenkapital abziehen, das du einbringen möchtest. Dann weißt du nĂ€mlich, wie viel Geld du dir von der Bank leihen musst – zumindest bei einer Bestandsimmobilie.

Baust du selbst, kannst du die sogenannte Muskelhypothek abziehen. Muskelhypothek? Never heard? Das sind alle Leistungen, die du am Bau selbst machst – und dafĂŒr die entsprechenden Lohnkosten sparst. Allerdings kannst du dir auf deine eigene Arbeit keine GewĂ€hrleistung geben.

UnabhÀngig von deinen Eigenleistungen kannst du von den Erwerbskosten aber auch all das abziehen, was du sonst noch als Sicherheit einbringen möchtest. Also, zum Beispiel Bausparguthaben, Lebens- und Rentenversicherungen oder anderer Grundbesitz.

Dazu wĂŒrdest du jetzt doch lieber nochmal eins, zwei Fragen loswerden? Überhaupt kein Problem! Stell sie einfach in unserer Community.

FAQ Erwerbsnebenkosten